Ohne Dich

Cause the end of the world happens at least once every hour since you’ve been gone.

Nimm mich. Wähle mich. Entscheide dich. Für mich. Weil ich brauche dich.  Deine Sicherheit, deine Nähe, deine Liebe. Gib mir Geborgenheit. Und egal, wie lange ich um mich schlage und schreie.
Bitte lass mich nicht los.
Halt mich. Hab ich zu dir gesagt. Bitte halt mich und tu so
Nur ganz kurz
Als ob das jetzt für immer so bleibt.
Aber deine Augen sind Schatten  fremden Lichtes, welches heller leuchtet als meines.
Deine Lippen auf meinen. Und ich lass mich fallen. Aber du fängst mich nicht auf.  Der doppelte Boden hält mich nicht. Und wo bist du?
Ich bin wütend auf dich. Ich verachte dich. Und hasse dich. Weil ich dich so sehr liebe, dass ich vergaß mich selbst zu lieben.
Ich gehe fort. Aber nur so weit, dass du mich noch einholen kannst. Ich laufe nicht schnell, also bitte halt Schritt. Bitte. Ich schaue permanent über die Schulter und mal bist du da. Aber zumeist nicht.
Ich kann dich nicht verlassen.

Ich will dich nicht verlassen.

Aber im Grunde gingst du zuerst.

Der Schmerz ist eine 10. Dann eine 9.
Und schließlich bin ich taub. Beinahe lethargisch.
Ein bisschen Hoffnung habe ich. Mein Verstand sagt nein. Steh auf deinen eigenen Füßen und beschütze dein verdammtes Herz.
Aber ich habe es dir geschenkt. Es ist dein.
Ich strecke die Hände nach dir aus. Überstrecke mich und rufe deinen Namen. Bitte bleib bei mir. Und du bist da.  Küss mich, halt mich, lieb mich. So wie es dir beliebt. Und das macht mich krank. Wenn du da bist, halte ich dich so fest, um zu verstecken,  dass du gehen kannst, wann du willst. Und, dass es auf dieser Welt nichts gibt, mit dem ich das aufhalten kann.
Ich sage dir ich liebe dich.
Ich sage dir du fehlst, wenn du gehst.
Und bitte dich zu bleiben.
Du hältst mich bis ich schlafe. Ein letzter Kuss auf die Schläfe. Dann bist du fort.
Einsame, traumlose Nächte.
In guten Momenten verfluche ich dich. Ich sage dir, dass du gehen kannst, wann du möchtest und dass ich stark genug bin, um dich nicht wieder hineinzulassen.
Aber die schwachen Momente überwiegen. Morgens, wenn ich aufwach. Nachts, wenn ich einschlafe. Und die Einsamkeit mich mit Haut und Haar verschlingt. Um die Mittagszeit, wenn ich mit meinen Freunden lache, in Gedanken bei dir und begreife, dass es nicht echt ist. Und nachts. In der Dunkelheit, wenn ich mir deine Arme und deinen Atem  in meinem Ohr herbei sehne. Meinen Kopf auf deiner Brust. Dann kann ich schlafen. Dann kann ich sein.
Aber es ist nicht die Wahrheit.
Ich kann nicht mit und nicht ohne dich  aber vor allem
Nicht ohne dich.

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