Loslassen.

Mal festgehalten, an Etwas,

das mir nichts mehr bedeutet.

Aber die Erinnerung ist so schön, lässt das Jetzt so unwirklich erscheinen.

Baue mir Luftschlösser auf Wolkenuntergrund. Die Erinnerung ist zerbrechlich. Kurz davor einzubrechen.

Ich halte gerade deswegen fest, so gut ich kann.

Alles zerbrochen. Mir egal. Die jämmerliche Summe Einzelteile hat immer noch etwas Heiles. Etwas Unzerstörbares.

Mal festgehalten, an Etwas,

das mir nichts mehr bedeutet.

Wie soll ich ohne dich denn nur weiterleben? Wer bin ich dann noch?

Aber wer bin ich jetzt?

Mal in den Spiegel gesehen, erkenne mich nicht wieder.

Wenn sich alles ändert, wenn ich mich ändere, wenn du dich änderst-

woran halten wir dann noch fest?

Vielleicht wird es Zeit zu gehen.

Mal festgehalten, an Etwas,

das mir nichts mehr bedeutet.

Deine Hand sucht meine aber sie passt nicht mehr.

Wir schieben das Problem von uns fort, während es uns gleichzeitig erdrückt und wir keine Luft mehr zu bekommen scheinen.

Alles brennt. Und wir stehen nur da und beobachten das Feuerwerk, als gäbe uns das irgendeine Genugtuung.

Als müssten wir uns vergewissern, dass es wirklich existiert hat.

Mal festgehalten, an Etwas,

das mir nichts mehr bedeutet.

Ein paar Funken sprühen. Ich blase die Asche fort.

Es wird Zeit weiterzumachen.

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