Ein Lächeln

kann für viele Dinge stehen.

Glück.

Glück ist ein Zustand. Jeden Tag müssen wir uns ermahnen wenigstens einmal glücklich gewesen zu sein. Ich weiß, ich weiß, Glück kann man nicht forcieren und ja ich weiß, dann ist es nicht wirklich echt.

Aber

uns sollte klar sein, dass nicht jeder Tag der Beste unseres Lebens sein kann und dass wir nicht jeden Tag die Möglichkeit haben werden neue wundervolle Dinge zu erleben und das vor allem nicht immer alles in unserem Leben nach Plan verlaufen wird.

Glück ist ein Zustand. Ausgelöst dadurch, dass wir akzeptieren, dass es manchmal eben nicht darum geht so grenzenlos und leidenschaftlich wie nur irgend möglich zu leben, sondern darum einfach zu überleben.

Ausgelöst dadurch, dass wir die Dinge manchmal akzeptieren müssen, wie sie kommen, dass wir begreifen, dass das Leben eine große Lotterie ist und wir das Los, das uns zuteil wird, hinnehmen und mit Stolz und Würde tragen müssen. Ein anderes werden wir niemals bekommen.

Und wenn wir das lernen, schaffen wir es täglich einmal glücklich zu sein.

Freude.

Freude ist ein kurzer Augenblick. Dem wir uns in noch so vielen Jahren entsinnen können.

Das Schöne an der Freude ist die Überraschung, die in ihr mitschwingt. Dinge geschehen.

Aber das Schönste an der Freude ist die Vorfreude. Lassen wir uns diese niemals nehmen. Halten wir sie uns als Ziel vor Augen und arbeiten auf diese wunderschönen Momente der Freude hin, die uns irgendwie ausmachen.

Vergiss niemals

Der Weg ist das Ziel.

Neubeginn.

Der Neubeginn ist ein schleichender Prozess. Dinge geschehen, Menschen treten in dein Leben und Menschen verlassen dich, weil du mit deinen bescheidenen Kräften nicht in der Lage dazu warst, sie zu halten. Wir erleben die unterschiedlichsten Phasen der Trauer. Und wir glauben, dass wir niemals wieder in der Lage dazu sein werden Freude zu empfinden.

Aber tief in uns drin wissen wir

Das ist eine Lüge

Die Akzeptanz kommt und mit ihr die Resignation.

Und irgendwann werden wir einfach lächeln. Da können wir gar nichts gegen machen.

Den traurigen Versuch die innere Zerrissenheit zu überspielen.

Die ersten drei Punkte waren eine Lüge.

Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Unser Alltag entführt uns auf eine Reise, wir sitzen in einem Zug, aus dem wir nicht aussteigen können. Zerrissene Bilder, Menschen- alles zieht an uns vorbei. Und in uns ist diese Traurigkeit, die wir nicht deuten können. An manchen Tagen vergessen wir, dass sie da ist. An anderen wiederum lastet sie uns so tonnenschwer auf der Brust und wir wünschen beinahe, uns möge die Brust zerspringen.

Aber wir leben einfach weiter. Leben unsere ganz eigenen Momente still und leise vor uns hin.

Der Zug fährt weiter. Zeit vergeht. Sandkörner rieseln klammheimlich auf den Grund der Uhr.

Das Leben geht weiter.

Und wir vergessen zu lächeln.

Das ist die traurige Wahrheit.

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