Narben

Wir selbst sind ein kalter, scheinbar endloser Krieg. Wir kämpfen. Tag für Tag. Und das gibt uns irrtümlicherweise ein wohliges Gefühl von Sicherheit in der Welt, die uns in die Knie zwingen möchte. Wir kämpfen um zu überleben. Wir kämpfen für die Menschen, die wir lieben. Wir kämpfen darum, dass uns diese Menschen lieben. Und die meiste Zeit, da kämpfen wir eigentlich gegen uns selbst.

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Die Zeit hat es nicht gut mit uns gemeint.

Wie lange haben wir uns nicht gesehen? Wie viele Tage, Stunden, Minuten und Sekunden voller Leben haben wir voneinander verpasst? Ich kann nicht mehr zählen. Ich versuche deinen Blick zu deuten, dich zu lesen, wie ich das einst noch konnte. Aber dein Gesicht ist mir so fremd geworden Es ist nicht mehr das eine unter Tausenden. Es ist eins von Tausenden. Sag doch was.

Ein Lächeln kann für viele Dinge stehen. Glück. Glück ist ein Zustand. Jeden Tag müssen wir uns ermahnen wenigstens einmal glücklich gewesen zu sein. Ich weiß, ich weiß, Glück kann man nicht forcieren und ja ich weiß, dann ist es nicht wirklich echt. Aber uns sollte klar sein, dass nicht jeder Tag der Beste unseres … weiterlesen

Eine Million Abstufungen von Dunkel

Dunkel ist es. Es gibt eine Million Abstufungen von Dunkel. Dunkel. Ein bisschen dunkel. Unwahrscheinlich dunkel. Noch dunkler.  Eben noch dunkler. Und dann kommt irgendwann schwarz. Das war ein Witz. Witze habe ich früher gerne gemacht. Und ich habe viel gelacht. Lachen ist etwas Wundervolles. Heute frage ich mich manchmal, wie es funktioniert. Kiefer aufsperren, … Eine Million Abstufungen von Dunkel weiterlesen

Wurzeln

Vielleicht habe ich für einen Moment zu fest geklammert. Die Hand nicht losgelassen, als ich sollte, weil der Druck, der sie hielt, zu angenehm war. Dennoch sind wir zerfallen. Zu Staub. Zu dem wertlosen Haufen Atome, genetischen Müll, Abfall der Evolution, auf der Suche nach dem Sinn, Wahrheiten, Antworten, zu denen wir die Fragen noch … Wurzeln weiterlesen